Also, wenn man sich das Wildcard-Spiel gegen die Madrid Bravos anschaut, dann denkt man erstmal: „Wow, das war deutlich.“ 41:17 – das ist nicht einfach nur ein Sieg, das ist eine Ansage. Die Surge haben geliefert. Punkt.
John „Jet“ Jackson? Der Typ rennt, als hätte er einen Düsenantrieb im Rücken. Zwei Touchdowns, über 100 Yards – das war schon ziemlich stark. Und Reilly Hennessey? Drei Touchdown-Pässe, kaum Fehler, alles souverän. Die Defense? Hat Madrid teilweise komplett abgemeldet. Interceptions, Sacks, ein Safety – das war schon fast ein Lehrvideo für Playoff-Football.
Aber jetzt mal ehrlich: War das wirklich schon der Härtetest? Madrid hat sich bemüht, klar. Ein schöner Touchdown auf Sergio Flores, ein paar gute Läufe von Alejandro Pérez – aber insgesamt? Da war nicht viel, was Stuttgart wirklich ins Schwitzen gebracht hätte.
Und genau da liegt der Punkt. Die Surge sehen stark aus, keine Frage. Aber das Halbfinale gegen die Munich Ravens wird ein ganz anderes Spiel. Die Ravens hatten eine Bye Week, sind ausgeruht, haben sich Stuttgart ganz genau angeschaut. Und in der Regular Season? Da war’s ausgeglichen – ein Sieg für Stuttgart, einer für München.
Also ja, Stuttgart ist bereit. Vielleicht. Wahrscheinlich. Aber sicher? Das zeigt sich erst im Halbfinale. Denn da geht’s nicht nur um schöne Statistiken oder Highlights – da geht’s um Nerven, um Timing, um den einen Moment, der alles entscheidet.
Bis dahin bleibt nur zu sagen: Die Surge haben geliefert. Und wenn sie das nächste Woche wieder tun, dann reden wir vielleicht wirklich über einen Titelkandidaten. Aber bis dahin: Füße stillhalten. Und weiter beobachten.