Nur in Eile?

Im Wunderland, so seltsam und fein,
Lebt ein Hase, stets gehetzt und allein.
Mit einer Uhr in der zitternden Hand,
Rennt er durch’s magische, bunte Land.

„Oh weh, oh nein, ich komme zu spät!“
Sein Ruf durch die fremden Wälder geht.
Ein Diener der Zeit, gefangen im Lauf,
Doch steckt in ihm mehr, als man glaubt.

Seine Weste glänzt, sein Blick voll Hast,
Im Wirrwarr der Pfade ist er verfasst.
Doch wer ihn verfolgt, entdeckt bald mehr,
Ein Abenteuer ruft, so wild und schwer.

Durch Türen aus Träumen, durch Spiegel, die lügen,
Führt er in Welten, die Regeln verbiegen.
Ein Führer, ein Rätsel, mal scheu, mal klar,
Seine Bedeutung bleibt wunderbar.

Der Hase, ein Schlüssel, ein stiller Bote,
Führt Alice zu Königinnen und zur Zitate.
In seiner Eile, so scheinbar banal,
Verbirgt sich Magie – surreal.

Doch hinter der Maske der Hektik pur,
Steckt vielleicht ein Herz, das sucht nach Ruhe nur.
Ist er der Wächter? Der Sucher im Traum?
Ein Symbol des Lebens, im ewigen Raum.

So grüßen wir ihn, den hasigen Mann,
Der Zeit und Wunder verbinden kann.
Sein Laufen, sein Streben, es zeigt uns klar,
Das Abenteuer des Lebens ist wunderbar.

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