Vom Un korrigierten Text zum Gedicht

  1. Vom Un korrigierten Text zum Gedicht

Vom Un korrigierten Text zum Gedicht

Vom unkorrekten Dickicht
Im wirren Labyrinth der Worte,
trotzt der Text so manchen Orten.
Diktiert und voller Leidenschaft,
trägt er doch des Zufalls Kraft.

Die Sprachausgabe dichtet wild,
mal ist sie klar, mal unbezwillt.
Lebensgefährte wird zum Wesen,
was hätte doch da stehen sollen gewesen?

Die Nudel schleicht sich leise ein,
doch Nudeln wollten’s niemals sein.
Im Dickicht irrend und verquillt,
zeigt sich ein Schmunzeln, das das Chaos stillt.

So bleibt der Text ein kleines Fest,
unkorrigiert, wie’s ihn leben lässt.
Mit Fehlern, Ecken, kleinen Witzen,
die Leser lässt er fröhlich blitzen.