Der Schlaf, mein fragiler Begleiter
Schlaf, ein Freund von großer Not,
doch oft verirrt in meinem Boot.
Ein Rhythmus, der nicht existiert,
und doch mein Leben kompliziert.
Ich kenne wohl mein kleines Leid,
doch ändern kann ich’s nicht zurzeit.
Die Nacht, sie gibt mir stille Kraft,
zum Schreiben, bis der Morgen lacht.
Mal drei, mal vier, die Stunden knapp,
doch sechs genügen mir als Schlaf.
Es ist genug, um Kraft zu ziehen,
wenn Träume flüchtig vorüberziehen.
Doch manchmal bringt es auch Verdruss,
wenn Müdigkeit herrscht Überdruss.
Ein kurzer Schlaf, kaum Atemzug,
macht manches schwer, doch nicht genug.
Mein neuer Kollege, welch ein Mann,
im Stehen schlafen? Ja, er kann!
Mit Ehrfurcht blicke ich auf ihn,
sein Kunststück bleibt mir unbedacht kühn.
Die Zeit, sie lehrt mich, zu verweilen,
trotz Schlafes Mangel nicht zu eilen.
Zu schreiben, denken, kreativ sein,
die Ruhe finden, in mir allein.
So bleibt der Schlaf, ein treuer Freund,
obwohl er mich oft noch verneint.
Ein Gleichgewicht, das muss ich finden,
den Frieden mit ihm neu verbinden.