Erbswurst, Du bist niemals fort
Erbswurst gibt’s nimmer… Falsch, sag ich,
Im Herzen bleibt sie stets bei mich.
Knorr, ade, doch keine Qual,
Selbst gemacht, das ist genial.
In der Küche, munter, heiter,
Zaubern wir die Suppe weiter.
Speck und Zwiebel, kross und braun,
Laden ein zum Suppe-Kau’n.
Erbsen, Brühe, Suppengemüs‘,
Gemahlen fein, wie Aschenblüs.
Pulver wird zu Teig gerührt,
Der durch’s Backen wird verführt.
Teelichtschalen, voller Mut,
Ofenwärme, mild und gut.
Stunden ziehen, Trocknung schreitet,
Bis die Suppe uns begleitet.
Heiße Luft bei dreißig Grad,
Macht die Wurst keimfrei und zart.
In Alufolie fein gewickelt,
Jedes Mahl wird lecker, schlicht, entzückt.
Erbswurst, Du bist niemals fort,
Heimisch bleibst Du an diesem Ort.
Ein Jahr lagerst Du gar fein,
Selbst gemacht, oh Wurst, Du bist mein!