Da hängt sie, schlicht in ihrem Raum,
Ein Wächter still, so ohne Traum.
Ihr Rund gefasst in leisem Licht,
Sie mahnt: Verweile! Doch tu’ es nicht.
Die Zeiger zart im stillen Spiel,
Lenken sanft des Augenblickes Ziel.
Zehn und zehn, die Stunde naht,
Die Ewigkeit, die sie bewahrt.
O Uhr, du stummes, treues Ding,
Dein Ticken sanft, ein Lied, das schwingt.
Im Licht der Zeit, so ruhig, fein,
Spiegelst du des Lebens Sein.
Wohl klingt der Augenblick, so klar,
Vergänglich doch, bleibt stets ein Jahr.
Die Uhr, sie mahnt, sie spricht zu dir,
Doch bleibt sie stumm – so bleibt auch hier.