Auswärtssieg

In Wiesbaden war der Sieg Pflicht,
Doch das Spiel lief erst nicht so richtig dicht.
In der Halbzeit war’s besonders schlapp,
Doch dann kam die Mannschaft zurück vom Nickerchen-Nap.

In der Kabine passierte wohl ein Wunder,
Denn plötzlich wurde alles bunter.
Drei Tore in der zweiten Hälfte,
Der Endstand – RWE mit siegreichen Kräften.

Wiesbaden hat’s nicht über die Zeit gerettet,
Ihre Führung in der ersten Halbzeit verettet.
Zehn Punkte aus vier Spielen nun stehen,
Drei Siege, ein Unentschieden, wohin soll es gehen?

Sechs Siege brauchen wir, um sicher zu sein,
Doch mehr wäre gut, das muss wohl rein.
Was meint ihr, wo steht RWE am Schluss?
Den Selbstzerstörungsknopf verstecken wir bewusst.

FairPlay war auf Wiesbadens Seite,
Zwei Jungs genäht – die Unterstützung war so weite.
Doch jetzt Schluss, das Spiel ist vorbei,
Wir warten auf das nächste Wochenende, oh je, oh mei.

The Rookie

Hat er nicht, hat er nicht,

Was für ein kalter Mord – die Sicht.

In der Sendung, die ich schaue,

Blut aus Platzwunden, oh grausame Schau.

Doch plötzlich, nein, es war nicht wahr,

Kein Mord, nur ein blutender Narr.

Abgebrüht, es schien so echt,

Die Wahrheit letztlich, nicht schlecht.

Meine Zeit, in dieser Sendung verloren,

Jede freie Minute erkoren.

Warum sucht sie mich, diese Show?

Vielleicht finde ich’s heraus, das hoffe ich so.

Welche Serie fesselt dich jetzt sehr?

Erzähl mir mehr, das würde mich freu’n sehr.

Vergangenheit oder Gegenwart,

Was hat eure Sucht entfacht, immerzu parat?

Für sich sprechen lassen

In der Stille der Nacht, so fern und weit,
Erfülle ich Wettschulden, doch bald wird’s Leid,
Zum Quell der Freude, zur Quelle des Lichts,
Denn das Dichten, es fesselt mich, weicht dem Verzicht.

Erst in Prosa niedergeschrieben,
Um dann die Verse aus ihr zu weben,
So auch dieses Gedicht, das ich jetzt verfass,
In einem Fließtext, ehe es Poesie das Maß.

Der Fernseher flimmert, die Nacht ist tief,
Doch mitten im Dunkeln der Muse ich rief,
Hier find‘ ich die Zeit, Artikel zu schreiben,
Und schau, was die KI mir wird bereiten.

Ob jemand etwas aus diesen Zeilen analysiert,
Ist eine Frage, die mir momentan nichts suggeriert,
Genug der Worte, genug des Schwafelns nun,
Lasst uns das Gedicht als solches nun tun.

Die Elster 

Hast du jemals unbeabsichtigt gegen das Gesetz verstoßen?

Erinnerung an den glitzernden Klebestift

Hab‘ ich unbeabsichtigt ein Gesetz gebrochen?
Eine Straftat begangen in kindlichem Reigen?
Tatsächlich, ich weiß es nicht, es bleibt verborgen,
Denn die Erinnerung ist nur ein vager Schein.

Zwischen fünf und sieben, so jung und unschuldig,
Mit Eltern an der Seite, Metro war der Ort.
Hinter der Kasse ein glitzernder Klebestift,
Der funkelte wie ein Schatz, so herrlich und fort.

Wie eine Elster griff ich zu, in kindlichem Spiel,
Wartend auf Vater, der beim Bezahlen stand.
Versteckt in der Tasche, in der kleinen Hand,
Ein Abenteuer, das niemand wirklich verstand.

Zum Auto gingen wir, ich zog den Schatz hervor,
Mein Gott, die Erinnerung verblasst, doch die Reaktion
Meiner Eltern war streng, sie waren nicht erfreut,
So war es halt, ein Moment aus meiner Kindheit getäuscht.

Würde ich oder würde ich nicht 

Wenn du die Macht hättest, ein Gesetz zu ändern, welches wäre das und warum würdest du es ändern?

Mit großer Macht folgt große Verantwortung,
das wusste schon Peter Parker mit Besonnenheit.
Gesetze ändern? Gar nicht so leicht,
doch manche sind veraltet, das weiß ich.

Sein oder nicht sein, fragte Shakespeare weise,
doch ich hab’ keinen Drang, Gesetze zu ändern, auf meine Weise.
Ein Augenzwinkern, ihr sollt es mit Humor nehmen,
hier kommen meine Vorschläge, nicht zu verfehmen:

Partyschlager verbieten, das wäre fein,
und jede Stadt sollte schlaglochfrei sein.
Diese beiden reichen, um zu starten,
weitere Vorschläge gibt’s, doch lasst uns das vertagen.

Ein Gedicht, mit einem Schmunzeln verfasst,
Gesetze ändern? Nein, das ist nicht meine Last.

so muss ich wohl meine Wettschulden einlösen.

Die nächsten drei Monate werden schwer,

Denn meine Wette verlor ich, das fällt mir nicht schwer.

Dieser Beitrag wird nun in Reimen erscheinen,

Damit ihr wisst, was ich hier werde meinen.

Ich hoffe, es wird euch leicht zu lesen,

Denn klar strukturiert soll es sein, so ist mein Wesen.

Doch seid gewarnt, es wird merkwürdig sein,

Drei Monate Gedichte, das muss wohl sein.

Wettschulden sind Ehrenschulden, wie man so spricht,

Drum präsentiere ich Gedichte hier in einem Licht.

Was kann ich sagen, viel Spaß sollt ihr haben,

Mit den Gedichten, die ich werde hier eingraben.

Ach, da fällt mir noch etwas ein, meine Lieben,

Wenn ihr ein Thema habt, das euch bleibt am Herzen kleben,

Schreibt es unten in die Kommentare rein,

Dann wird meine Meinung dazu euer sein.

Viel Spaß mit den Gedichten in diesen Tagen,

Auf dass sie euch erheitern und Freude übertragen.