Tag 0 – Beginn einer Besichtigung

Ich sprang aus dem Bett, jedoch so schnell, dass mein Bediensteter erschrocken zurücktaumelte. Wenn ich ganz ehrlich bin, bereitet mir die Tatsache, dass ich hier bin, immer noch große Furcht. Die Mechanik dahinter verstehe ich noch nicht, und das bereitet mir momentan wohl die größten Sorgen.

„Ich bin gespannt, wie die Burgen, die in meinem Besitz sind, aussehen. Lass uns gehen!“, rief ich ihm zu, während ich aufsprang. Er nickte und nickte und nickte. Ich dachte, er würde nie aufhören zu nicken.

Dann jedoch drehte er sich um und bedeutete mir zu folgen. Er erklärte mir alles, allen Leuten, denen ich begegnete, grüßten mich respektvoll und machten vor mir einen Knicks. Ich bin mir noch immer nicht sicher, welchen Titel ich hier gerade trage, aber es scheint ein sehr angesehener Titel zu sein.

Während er mir alles zeigte, klingelte es auf einmal in meinen Ohren, und vor meinen Augen erschien ein Text: „Sie haben eine Burg erobert.“ Zunächst ließ ich mir nichts anmerken, denn muss sagen, das war schon irgendwie cool.

Tag 0: Das kommt mir doch bekannt vor

Als ich erkannte, was er in der Hand hielt, hätte ich beinahe laut gelacht. Dieser Mann hat tatsächlich eine Karte geholt, weil er daran wahrscheinlich wirklich glaubt. Ich wäre verwirrt oder verrückt oder beides! Aber eines muss ich diesem Kerl lassen: Er nahm meine Bitte verdammt ernst, sonst hätte er die Karte nicht geholt, denke ich zumindest. Es könnte auch einen anderen Grund dafür geben, den ich nicht kenne, aber ich hoffe, er nimmt mich ernst.

Mit akribischer Sorgfalt faltete er die Karte aus, als würde sie sonst zu Staub zerfallen. Ehrlich gesagt sah dieses Blatt, das er da hielt, sehr alt aus. Aber was weiß ich schon über solche Karten? In meiner Zeit gibt es Smartphones mit Navigationssystemen. Das wird hier wohl nicht der Fall sein.

Das Bild zeigt eine gezeichnete Burg mit der Beschriftung Außenposten eins und einer Piratenflagge

Er reichte mir die Karte und als ich die kunstvoll eingezeichneten Burgen sah, musste ich zugeben, dass die Namen unter den Zeichnungen mir bekannt vorkamen. Verdammt, diese Bezeichnungen kannte ich aus einem Spiel, das ich kurz vor dem Einschlafen wieder aufgenommen hatte: Lords and Nights.

Jetzt hoffe ich wirklich, dass ich eingeschlafen war und dies nur ein Traum ist, denn sonst wäre ich in ein Spiel gesprungen. Zugegebenermaßen ein wirklich gutes Spiel, aber aus der Perspektive, in der ich mich jetzt befinde, war es eigentlich nicht meine bevorzugte Art, das Spiel zu spielen. Doch damit sollte ich mich beschäftigen, nachdem er meine Fragen beantwortet hatte.

Er deutete stumm auf die Karte, genauer gesagt auf die Illustration der Burg, unter der das Wort „Zentrum“ stand, mit einer kleinen Piratenflagge am Ende. Dann auf die Zeichnung einer Burg, auf der der Name „Außenposten 1“ stand, ebenfalls mit einer Piratenflagge, und da ahnte ich, was geschehen sein musste. Obwohl ich es immer noch nicht recht glauben konnte, erwartete ich, dass er mir in Kürze seine Beweggründe erklären würde.

Lorgon der Kampfmagier

In einem fernen Land, verborgen und alt,

Lorgon, halb Zwerg, halb Drache, so kühn und stolz.

Ein Kampmagier, stark und weise, voller Zauber,

Vor der Tür seines Vaters gefunden, wie ein Geheimniskraut.

Sein Vater, Drokna, ein Zwerg von großer Ehre,

Die Mutter unbekannt, ein Drache, so wild und leer.

Neugierig, mutig, und mit Abenteuerlust im Herz,

Lorgon will die Welt ergründen, mit jedem Schritt im Nerz.

Mit einem mächtigen Stab, der auch im Nahkampf strahlt,

Beherrscht er Feuer, schützt und kämpft, das ihm gefällt.

Rüstung aus Zwergenstahl und Drachenschuppen klar,

Tränke, Artefakte, Abenteurer, bereit, stets für Gefahr.

Sein Geist ist weise, sein Charisma erstrahlt wie Glanz,

Geschicklich und stark, in der Magie und im Tanz.

Er spießt Feuer, verwandelt sich in Drachenform,

Hört Klänge durch Schall, wie eine sanfte Norm.

In Lorgons Herzen brennt ein Feuer, das nie verglüht,

Nach Wissen und Freiheit strebt er, sein Schicksal nie verwirrt.

Neutral gut, er folgt dem Ruf der Abenteuerzeit,

Sein Leben ein Rätsel, das er stets bereit, zu befrein.

Sonor der Bade

In den Tiefen von Zwergenhallen, dort,

Ein blinder Barde namens Sonor lebt fort.

Mit magischer Geige, die ihm gehört,

Spielend er die Herzen berührt.

Seine Stärke, ein Held von hoher Macht,

In der Dunkelheit strahlt seine Pracht.

Geschickt mit 12, doch Weisheit und Sinn,

Ein Abenteurer im Chaos-Gut-Himmel drin.

Mit Händen die Wahrheit von Lügen trennen,

Sein Tastsinn erkennt Freunde, Feinde benennen.

Ein Virtuose, er liebt das Rockenspiel,

Sein Lied das Echo, ein kraftvolles Gefühl.

In jungen Jahren die Sicht verloren,

Hat er seine Sinne geschärft, neu geboren.

Durch die Dunkelheit führte sein Weg,

Ein Leben im Lied, das Herzen bewegt.

So wandert er durch Wälder und Städte,

Sonor, der Zwergenbarde, nicht weniger wert.

Mit Stärke, Charme, und Weisheit vereint,

Ein Abenteuer, das im Klang er meint.

Die magische Geige in seiner Hand,

Ein Artefakt, das zwischen Freund und Feind stand.

Ein Meister der Klänge, der Lieder und Sagen,

Sein Name wird in den Sternen getragen.

Vorwort

Die Geschichte von Sixtus ist ein Herzensprojekt von mir, denn es ist nicht nur eine Geschichte, sondern soll eine fast endlose Geschichte werden und da ich jeden Protagonisten so tief wie möglich zeichnen möchte, braucht es natürlich nicht nur mich, sondern auch andere Autoren.

Aber dazu könnt ihr unten ihm verlinken Blogartikel mehr erfahren. Ich bin ehrlich, ich fange das Projekt hier nicht an, um damit reich zu werden oder sonst irgendwelche merkwürdigen Dinge.

Ich fang’ das Projekt an, weil ich darauf Bock hab und wenn ich auf etwas Bock habe, brenne ich dafür und ich hoffe, gleich gesinnte zu finden, die das auch so sehen

Aber zurück zu Sixtus, diese Gruppe von Abenteurern und Kriegern müssen sich vielen Gefahren stellen und ich hoffe, die Geschichte wird euch begeistern, egal, ob ihr es euch durchlest oder anhört. Ich freu’ mich auf jeden Fall auf die Dinge, die da kommen!