Derbyfieber am Niederrhein

RWE trifft auf RWO,
im Stadion lodert das Derby-Feuer so.
Diesmal ist es nicht irgendein Spiel,
sondern ein Duell mit ganz speziellem Stil.

Ein neuer Boss in Oberhausens Reih’n,
seine Zeit bei uns – gewiss nicht gemein.
Die Note „gut“, so sei’s gesagt,
als er bei uns einst das Zepter gewagt.

Das Spiel verspricht: pure Emotion,
wie die Jugend sagt, „Spice“ in der Aktion.
Doch klar ist, wir tragen die Favoritenlast,
den Pokal zu holen – unsere eigene Hast.

Ein harter Kampf, von Schweiß geprägt,
wo jeder Fehler die Karten legt.
Ein Tipp von mir: Ein 3:2,
doch der Siegestreffer fällt spät, ganz frei.

So warten wir auf das Wochenende,
wo das Drama am Niederrhein endet.

Hoch hinaus

Boom, ein Höhenflug
Dein Blog wird nun entdeckt,
Mit jedem Klick ein neues Projekt.
Von Null auf Hundertachtundachtzig,
Ein sprunghafter Anstieg, stark und prächtig.

Die Leser strömen, der Pfeil schießt empor,
Deine Worte finden ein weites Ohr.
Ein Flüstern wurde ein tosender Chor,
Dein Blog erstrahlt, wie nie zuvor.

Die Statistik jubelt, das Herz wird warm,
Der Erfolg greift nach deinem Arm.
Shadow Phoenix, du erhebst dich,
In Sport und Musik zeigst du dein Gesicht.

Bombe

Das Gedicht basiert auf meinem gestrigen Tag 

Ihr glaubt nicht, wie mein Tag verlief,
Ein Chaos, das man kaum begreift.
Mit meinem Chef war’s abgesprochen,
Doch der Plan, der wurde gebrochen.

Kaum begann ich mit der Führung,
Da kam die Nachricht, voller Rührung:
„Eine Bombe wurde hier entdeckt!“
Mein Alltag war komplett verdreckt.

In Essen, wo ich stand und sprach,
Fragte ich Kollegen, voller Schmach:
„Kannst du mal googeln, wo sie liegt?“
Die Antwort hat mich fast besiegt.

Direkt vor meiner Tür, oh Graus,
Da lag sie, und ich kam nicht nach Haus.
Ironie, die beißt und schmerzt,
Mein Sarkasmus war wohl nicht verscherzt.

Bis spät am Abend, halb elf vorbei,
Kam ich nach Hause, endlich frei.
Doch ehrlich, so war’s nicht gedacht,
Der Tag hat mich nur umgebracht.

Schummerlicht

Ein Lichtstrahl, sanft, im Dunkel malt,
Ein Bogen schmiegt sich, elegant und kalt.
Fünf Arme ragen, wie Äste im Raum,
Metallisch glänzend, ein Design wie ein Traum.

Die Wärme fließt, ein goldener Schein,
Die Schatten tanzen, wollen frei sein.
Ein Globus, verborgen am Rande der Sicht,
Spiegelt leise das wandernde Licht.

Ein modernes Kunstwerk, so still und klar,
Erleuchtet die Nacht, macht Träume wahr.

Die Bar

Ein Globus ruhend, von Zeiten geschmückt,
Von Karten gezeichnet, der Erden All,
Geformt und geborgen, des Schicksals Glück.

Im Kreis seines Rahmens, aus goldenem Hall,
Erstrahlt die Geschichte von ferne Welt,
Von Äonen, vergessen im Chaosall.

Das Licht, das umschweift, so sanftes Gefällt,
Wirft Schatten auf Länder, die Schlafen gar tief,
Im Herzen verborgen, vom Wandel gehellt.

Oh, staunendes Auge, das Wissen erlief,
Durch Meere der Karten, von Zeiten verbrannt,
Betrachte die Schönheit, das Herz, das uns rief.

So steht er, ein Wächter, durch Jahre gebannt,
Ein Echo des Lebens, ein Spiegel der Macht,
Im Kreise des Kosmos, wie einst es begann.

Ein sanfter Applaus für die alte Pracht,
Die ruft uns zum Denken, zur Ewigkeit,
Der Globus, ein Traum aus vergangener Nacht.

Hier spiegelt sich Dante – die Reise, der Blick,
Ein Kreislauf der Wunder, ein kosmisches Glück.

Rabbit Hole 

In welchen Aktivitäten verlierst du dich?

In welchen Welten könnt‘ ich mich verlieren,
Gedanken treiben, als wär‘ nichts zu spüren?
Rabbit Holes, die ich einst besucht,
Haben oft mein Herz verflucht.

In manch’ von ihnen bleib’ ich lang‘,
Ein Fluss, der zieht – ein endloser Drang.
Wer von uns hat das nicht getan,
Gejagt, gesucht, im Bann gefang’n?

Es gibt genug, das uns verwirrt,
Man schaut, man staunt, vom Strom verführt.
Und so frag ich euch, wie ich mich frag:
Welches Rabbit Hole hat euch gepackt am Tag?

Kennt ihr sowas

Es war ein Abend, ganz entspannt,
Der Hunger wuchs, die Zeit verrannt.
„Es ist kein Lasagne mehr da,“ hieß es dann,
Ein Satz, der die Runde macht‘ – wer bringt den Plan?

Soll ich was anderes mitbringen? fragte man schlicht,
Doch eine Antwort? Nein, die gab’s nicht.
Ein kleines Drama um nichts, so scheint’s,
Doch am Ende gegessen – und niemand weint’s.

Das Leben spielt oft solche Streiche,
Momente absurd, dabei doch so gleiche.
Und gerade das, so denkt man sich,
Macht Alltag und Lachen, ein heiterer Stich.

Liebe Community

Im Innern brennt des Ziels Verlangen,
Zu steigern, was das Herz erfleht.
Die Zahlen, einst im Stillen bangen,
Erblühen nun, wohin es geht.

Durch euch, geliebte Leser, flammt,
Was einst ein Streben war, so licht.
Gemeinsam, dass die Zahl entstammt,
Ein Höhenflug, der nie zerbricht.

Das Wort, es singt in stillen Hallen,
Ein Schatz von Zeichen, fein gewebt.
Mein innerer Nerd wird es preisen allen,
Die Welt von Statistiken lebt.

Das Aber groß, ein Herzklopfen spricht,
Ein Wettspiel ruft im Scherz mir zu.
Doch Leser seid’s, des Dankes Licht,
In euch mein Blog lebt und wächst in Ruh.

So schreitet vor, das Jahr, es lockt,
Ein Ziel so klar, das man es spürt.
Was ich begonnen, ist froh gebrockt,
Ein Werk, das uns’re Seelen rührt.

Mund putzen, weitermachen,

Im finstren Tal, wo Hoffnung schwand dahin,
Da saßen wir, gezeichnet vom Verlust,
Ein Satz mit X, ein Scheitern, so erschien’s.

Ein Tor fiel tief, durch Schicksals blinde Lust,
Doch wider Klagen stand ein stiller Mut,
Ein Stolz, der Wunden leckt, nicht stöhnt vor Frust.

Auf Heimgefilden ruht nun unsre Glut,
Zu rocken neu, die Serie zu entfachen,
Denn wir, noch jung, sind frei von finst’rem Gut.

Kein Raum für Krisen, das sei uns’r Begehren,
Ein Schritt zurück, doch bleiben wir besteh’n,
Für ew’ges Sein, des Kampfes Seelen nähren.

Oh Brüder, wisst, wenn wir das Ziel ersteh’n,
Dann war der Fall ein Stein auf steilem Pfad,
Doch Wert getragen durch des Lebens Weh’n.

Schlaflos

Der Schlaf, mein fragiler Begleiter

Schlaf, ein Freund von großer Not,
doch oft verirrt in meinem Boot.
Ein Rhythmus, der nicht existiert,
und doch mein Leben kompliziert.

Ich kenne wohl mein kleines Leid,
doch ändern kann ich’s nicht zurzeit.
Die Nacht, sie gibt mir stille Kraft,
zum Schreiben, bis der Morgen lacht.

Mal drei, mal vier, die Stunden knapp,
doch sechs genügen mir als Schlaf.
Es ist genug, um Kraft zu ziehen,
wenn Träume flüchtig vorüberziehen.

Doch manchmal bringt es auch Verdruss,
wenn Müdigkeit herrscht Überdruss.
Ein kurzer Schlaf, kaum Atemzug,
macht manches schwer, doch nicht genug.

Mein neuer Kollege, welch ein Mann,
im Stehen schlafen? Ja, er kann!
Mit Ehrfurcht blicke ich auf ihn,
sein Kunststück bleibt mir unbedacht kühn.

Die Zeit, sie lehrt mich, zu verweilen,
trotz Schlafes Mangel nicht zu eilen.
Zu schreiben, denken, kreativ sein,
die Ruhe finden, in mir allein.

So bleibt der Schlaf, ein treuer Freund,
obwohl er mich oft noch verneint.
Ein Gleichgewicht, das muss ich finden,
den Frieden mit ihm neu verbinden.